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10:13 25.11.2017

Wenn Menschen zum Glauben an Jesus Christus finden, Wiederherstellung ihrer Persönlichkeit und Vergebung ihrer Schuld erleben, wenn ganz unterschiedlich geprägte Menschen zusammenwachsen und herzliche Gemeinschaften entstehen, dann haben wir ein „Ereignis“ – eine Gemeinde. Aus diesem geradezu himmlischen Ereignis ergeben sich ganz natürlich Strukturen. Schon vor 2000 Jahren wuchsen Christen auf zwei Standbeinen heran.

Einderseits im Rahmen von großen Versammlungen „an einem Ort“ und „einmütig“. Niemand organisierte diese Treffen zentralistisch. Die Christinnen und Christen kamen aus freien Herzen zu ihren gottesdienstlichen Zusammenkünften.

Auf der anderen Seite organisierten sie sich dezentral „ in Häusern“. Sie trafen sich also privat und in kleinen Gruppen. Die Treffen in den Häusern - Hauskreise - sind sozusagen Stammzellen eines lebendigen Gemeindeorganismus, der in seinen sonntäglichen Zusammenkünften von allen wahrgenommen und erlebt wird.

Weil es unterschiedliche geprägte Menschen gibt bzw. jeder Lebensabschnitt von Menschen anders erlebt wird, gibt es neben den Hauskreisen noch unterschiedliche ausgerichtete Kleingruppen, die sich auch als aktive Gemeinde vorstellen und zum einem Besuch einladen.

(So, wie beim Menschen erst durch beide Ohren der volle Klang der Musik erlebt wird, sind beide Standbeine – Zusammenkünfte aller und Hauskreis bzw. Kleingruppe – wichtig. Damals wie heute!)